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In Kooperation mit Visit Berlin

Auf einem 160 Hektar großen Gelände ist der Tierpark Friedrichsfelde touristischer Anziehungspunkt für Tausende von Besuchern. Der weitläufige Park, mit herrlichem Baumbestand, beherbergt fast 10.000 Tiere in über 1000 Arten. Er ist Europas größter Landschaftstiergarten. In großzügigen Anlagen, wie dem Alfred Brehm Haus für Großkatzen, dem Elefantenhaus und den Freigehegen für die verschiedensten Tierarten, kann man die Tiere in artgerechter Haltung erleben.

 

Das Schloss Friedrichsfelde wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1981 wiedereröffnet. Dem Schloss und der Gartenanlage sind noch heute seine historischen Wurzeln aus dem Holländischen anzusehen. Vom Portal des Schlosses hat man nach Süden einen herrlichen Blick auf das Becken mit den Springbrunnen und über die fast einen Kilometer lange Parkallee. Sehenswert ist auch der wunderschöne, von P. J. Lenné gestaltete Barockgarten. Heute finden im Schloss Ausstellungen und Konzerte statt. Neuerdings können sich hier Brautpaare das Ja-Wort geben.

 

Im Jahre 2001 wurde in Falkenberg Europas modernstes und größtes Tierheim eröffnet. Das Areal ist 16 Hektar groß. Insgesamt bietet das Tierheim für rund 1000 Tiere Platz.
So finden ausgesetzte und herrenlose Tiere in den 15 Hundehäusern mit 180 Boxen, in den zwei Katzenhäusern mit 96 Einzelboxen und in dem Gebäude für Streicheltiere eine vorübergehende Unterkunft. Zum Tierheim gehören auch ein Krankenhaus, eine amtliche Tiersammelstelle und ein Tierfriedhof.

 

Im Jahre 1932 entwarf der Architekt Mies van der Rohe das
160 m² große Landhaus für den Druckereibesitzer Karl Lemke. Der schlichte Backsteinbau wurde 2002 originalgetreu der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Auch der Garten, einst von Karl Foerster angelegt, erhielt sein ursprüngliches Gesicht zurück. Heute dient das Mies van der Rohe Haus als Kunstgalerie mit wechselnden Ausstellungen. Der Bezirk nutzt dieses architektonische Juwel auch für Empfänge und Workshops.

 

Das erste Pferderennen wurde 1894 auf der Trabrennbahn Karlshorst veranstaltet. Bereits im Juli 1945 startete das erste Trabrennen der Nachkriegszeit – mit über 50 000 Zuschauern.
Seit dem 1. Juli 2000 wird die Trabrennbahn vom Berliner Trabrenn-Verein betrieben. Mit über 40 Renntagen im Jahr, dem jährlichen Familienrenntag und anderen Veranstaltungen ist die Trabrennbahn ein Magnet für viele Besucher.

 


Im Gebäude des Deutsch-Russischen Museums wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges besiegelt. Berühmt wurde das Haus durch die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945. Ab 1967 befand sich hier das Museum der sowjetischen Streitkräfte. Seit 1994 wird das Deutsch-russisches Museum von den zwei ehemaligen Kriegsgegnern gemeinsam betrieben. ln den 17 Räumen werden verschiedene Themen dargestellt. Das Spektrum reicht von den deutsch-sowjetischen Beziehungen 1917-1933, über den Hitler-Stalin-Pakt, bis hin zum Verlauf des Zweiten Weltkrieges. Das Museum zieht jährlich über 40.000 Besucher an.

Das Lichtenberger Rathaus, ein denkmalgeschützter roter Backsteinbau, ist über 100 Jahre alt; die Einweihung fand 1898 statt. Das Rathaus ist Sitz der Bezirksverwaltung Lichtenberg. Der dreiachsige Bau mit seinem schmiedeeisernen Portal, dem Staffelgiebel, dem Walmdach mit Türmchen und Dachreiter und den historischen Räumen beeindruckt noch heute seine Betrachter.

 

Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde in der Gudrunstraße wurde 1881 als erster Städtischer Friedhof vor den Toren Berlins eröffnet. Hier sind prominente Persönlichkeiten, wie Wilhelm Liebknecht, Käthe Kollwitz, Otto Nagel, Friedrich und Konrad Wolf begraben.
Die „Gedenkstätte der Sozialisten“ wurde 1951 im vorderen Bereich des Friedhofes errichtet.