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Lichtenberg und seine Parkanlagen

Lichtenberg bietet viele Möglichkeiten der Erholung mit seinen innerstädtischen Parks, seinen Naturschutzgebieten und dem angrenzenden Regionalpark Barnimer Feldmark.
Malchow lockt mit seiner Naturschutzstation, Falkenberg mit seinem Tierheim, der Dorfkate und dem umgestalteten Gutspark.

Der Stadtpark Lichtenberg liegt an der Möllendorffstraße, unweit des Lichtenberger Rathauses. Der Zugang zum Park ist aber auch über die Parkaue und die Straße Am Stadtpark möglich. Die über sieben Hektar ausgedehnte Parkanlage ist seit 1908 ein öffentlicher Park und wurde 1989 teilweise neu gestaltet. Der Park hat durch gelungene Geländemodellierung und abwechslungsreiche Ausstattung eine gartenkünstlerisch wertvolle Ausstrahlung. Ein umfangreicher Bestand an Bäumen und Gehölzen prägt die Anlage.

Die Bereiche der Freilichtbühne, Wildblumenwiese, Rodelhang, Kinderspielplatz und der Grillplatz sind mit einem umfangreichen Wegenetz verbunden. Durch einen künstlich angelegten Teich mit Blumenrabatten erhält die Anlage ein romantisches Aussehen und ist Anziehungspunkt für viele Erholungssuchende.

Der Rathauspark befindet sich südlich des Rathauses Lichtenberg und wird von der Möllendorffstraße und der Rathausstraße begrenzt. Der knapp 2 Hektar große Park ist durch wertvollen Baumbestand geprägt. Die im Mittelpunkt der Anlage befindliche kleine Grünfläche hebt die Wirkung der Baumgruppen hervor. An der Südseite wird der Park durch eine Mauer begrenzt. Eine dort angebrachte Inschrift sowie zwei Gedenktafeln erinnern an die im März 1919 in Lichtenberg ermordeten Spartakuskämpfer.

 

Der Park in der Rheinsteinstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofes Karlshorst. Er liegt in einem Altbaugebiet an der Rheinstein/Königswinterstraße. Der ca. zwei Hektar große Wohngebietspark entstand in den Nachkriegsjahren aus Einzelgärten. Der kleine Park hat eine große Artenvielfalt an Gehölzen. Neben Sondergärten werden in der Grünanlage Kinderspielplätze und Kleinsportanlagen genutzt.

 

 

Der Seepark Karlshorst erstreckt sich zwischen Liepnitzstraße, Traberweg und Rödelstraße über eine Fläche von ca. zwei Hektar. Die Parkanlage wurde 1920 im überwiegend französischen Stil errichtet. Die ursprüngliche Gestaltung lässt sich heute nur noch erahnen. Die zentral angelegte Grünfläche wird von einzeln stehenden Bäumen aufgelockert. Der kleine Park dient Bewohnern des Altbaugebietes insbesondere für Spiel und sportliche Aktivitäten.

 

 

Östlich der Möllendorffstraße, unweit vom Loeperplatz, liegt der zwei Hektar große Gutspark Lichtenberg. Die Anlage gehörte zur der Gutsanlage Lichtenberg. Heute ist der ursprüngliche Gesamtcharakter der Parkanlage durch den Schul- und Wohnungsneubau nicht mehr erkennbar. Die verbliebene Fläche des ehemaligen Gutsparks wurde 1987 durch einen Kinderspielplatz bereichert und mit einer Kleinsportanlage erweitert.

 

 

Der 12 Hektar große Fennpfuhlpark liegt im Wohngebiet Fennpfuhl und wird von der Landsberger Allee sowie vom Weißenseer Weg begrenzt. Er entstand zwischen 1984 und 1987 auf der Grundlage einer Bebauungskonzeption mit Parkgestaltung. Dem Architekten E. Horn ist die Synthese von Zweckbestimmung und künstlerischer Gestaltung gut gelungen.
In dem weitflächigen Parkgelände gibt es eine vielfältige Mischung alter Bäume mit neu gepflanzten Linden, Kiefern, Pappeln, Kastanien und Erlen. Auf den Rasenflächen stehen eine Anzahl von Plastiken, wie die monumentale steinerne Frau, das tanzende Bronzepaar oder das silberglänzende Windspiel.
Im Fennpfuhlpark kann man sich im Sommer Liegestühle und Ruderboote ausleihen.
Mit seinen Sport- und Freizeitanlagen, den Beachvolleyball-Feldern und den zwei Halfpipes, zieht er nicht nur sportbegeisterte Besucher an.

Das Parkgebiet Orankesee umfasst etwa 8 Hektar Fläche, davon sind vier Hektar Seenfläche. Der Park wird im Nordosten von der Gertrudstraße, im Osten von der Oberseestraße und im Südwesten von der Orankestraße begrenzt. Der See hat einen natürlichen Ursprung und ist bereits im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Bis über die vorige Jahrhundertwende hinaus war der See als Paradies für Angler bekannt.1929 wurde am See eine öffentliche Badeanstalt eingerichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das gesamte Gebiet um den Orankesee sowjetischer Sperrbezirk, dessen Aufhebung 1950 erfolgte. Seitdem ist das Schwimmbad wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Das Strandbad Orankesee bildet am Nordostufer die Parkbegrenzung. Außerhalb der Badestrandumzäunung umrahmt den See eine Uferpromenade, die beidseitig mit großen Bäumen und Sträuchern bewachsen ist. Dieser Bereich wird vorrangig von Spaziergängern und Anglern genutzt.

Der reichlich neun Hektar umfassende Park am Obersee befindet sich im Ortsteil Hohenschönhausen. Begrenzt wird er im Wesentlichen durch den Obersee im Norden, durch die Waldowstraße im Südwesten und den Lindenweg im Südosten. Im Westen trennt ihn nur die Breite der Oberseestraße von der Parkanlage am Orankesee. Noch um 1825 wurde die Fläche des heutigen Obersees von zwei Gewässern ausgefüllt, die jedoch ausgetrocknet sind.
In den verbleibenden Bodensenken wurde 1894 zur Sicherung des hohen Wasserbedarfes künstlich Wasser aufgestaut.

Das Gewässer erhielt den Namen Obersee, weil der Wasserspiegel höher lag, als der benachbarte Orankesee. Zur besseren Wasserregulierung und Trinkwasserversorgung für die Oberseekolonie und die Ortschaft, wurde 1889 der Wasserturm erbaut, der 1920 seine Arbeit einstellte. 2007 wurde der Wasserturm von einem privaten Betreiber umgebaut. Es entstanden eine kleine Wohnung sowie eine öffentliche Weinstube mit Bar und Terrasse.

Zwischen den S-Bahnhöfen Hohenschönhausen und Wartenberg ist der fast 44 Hektar große Wustrower Park mit über 100 Schwarzerlen, Ulmen und Eschen sowie 5.000 Sträuchern entstanden.

 

 

 

Ein bedeutender Anziehungspunkt ist der Malchower Seenpark. Schwimmen ist in dem 6,4 Hektar großen Malchower See zwar nicht möglich, aber die südlich des Sees gelegene Parkanlage lädt ihre Besucher zum Sonnenbaden ein.
Der im Nordosten des Stadtbezirkes Lichtenbergs liegende Park wird durch die Dorfstraße im Westen und den Hohenschönhauser Weg im Südwesten begrenzt. Dieser Landstrich wurde bereits Mitte des 18. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. In seiner Umgebung wurden von der Stadt Rieselfelder angelegt. Zunehmende Bebauung, besonders die Entstehung der Neubaugebiete in Hohenschönhausen machten gestaltende, aber auch Natur schützende und pflegende Maßnahmen notwendig. So wurde die zwischen Hohenschönhausen und Malchower See entstandene Mülldeponie 1991 mit Mutterboden versorgt, Wege gebaut und Gehölze angepflanzt, sowie Liegewiesen und Spielflächen für Kinder geschaffen. Unter Einbeziehung des nördlichen Naturschutzgebietes ist der Landschaftspark um den Malchower See etwa 80 Hektar groß.

Mit der Neugestaltung des am Stadtrand gelegenen Falkenberger Gutsparks ist es den
Landschaftsgärtnern gelungen, den Park unter Beachtung seiner örtlichen Gegebenheiten und seiner Tradition zu gestalten. Der erhaltenswerte Baumbestand wurde durch viele Neupflanzungen ergänzt. Im Frühjahr erhält der Park mit seinen über 800 Rhododendren und seinen unzähligen Krokussen ein farbenprächtiges Aussehen. Wildstauden und zu unterschiedlichen Zeiten blühende Gehölze bieten ein abwechslungsreiches Farbenspiel. Erhalten geblieben ist auch der alte Gutsteich, der mit seinen Bänken die Besucher zum Verweilen einlädt.