Geschichte
![]() Lichtenberg um 1790, auf dem 50 Pf.- Geldschein von 1927 |
| |||||||||||
![]() | ||||||||||||
| Alt Friedrichsfelde heute | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Heute ist der Bezirk Lichtenberg ein zukunftsträchtiger Standort für die Ansiedlung von industrieller und gewerblicher Produktion sowie von Dienstleistungen. Unternehmer finden ein günstiges Investitionsklima und vielfältige Möglichkeiten für ein nachhaltiges Wachstum. Die Wirtschaft des Bezirkes ist gegenwärtig vorwiegend geprägt von kleinen und mittelständischen Unternehmen unterschiedlichster Branchen der gewerblichen Produktion sowie verschiedener Dienstleistungsbereiche. | ||||||||||||
![]() | ||||||||||||
Lichtenberg1288Dorf Lichtenberg erstmals urkundlich erwähnt 1391 Berlin erwirbt den Ort mit Vorwerk und führt ihn 400 Jahre als Kämmereidorf 1871 Entwicklung des Dorfes Lichtenberg zum Industriestandort 1907 Verleihung des Stadtrechts an Lichtenberg 1908 Bildung eines selbständigen Stadtkreises 1912 Eingemeindung der Landgemeinde Boxhagen-Rummelsburg (11.000 Einw., entstanden 1889) Karlshorst1820Ortsteil Karlshorst entwickelt sich aus dem gleichnamigen, auf der Friedrichsfelder Feldmark gelegenen Vorwerk 1825 Karlshorst erhält seinen Namen durch Gründer Carl von Treskow 1894 Errichtung einer Hindernisbahn für Pferderennen in der Wuhlheide – der heutigen Trabrennbahn Karlshorst Friedrichsfelde1265Erstmalige Erwähnung des Dorfes Rosenfelde, des späteren Ortsteils Friedrichsfelde 1391 Rosenfelde fällt Berlin durch Kauf zu 1698 Beschlagnahmung des auf dem Vorwerk Rosenfelde entstandenen Gutes durch Friedrich den III. und Umbenennung in Friedrichsfelde 1881 Anbindung des ländlich geprägten Gebietes an die Eisenbahn und in der Folge Einsetzen reger Bautätigkeit 1920 Stadt Lichtenberg wird 17. Bezirk des neu gegründeten Groß-Berlin (zusammen mit Dörfern Friedrichsfelde, Kaulsdorf, Mahlsdorf, Marzahn, Biesdorf und Hellersdorf) 1938 Westlich der Ringbahn gelegene Teile der ehemaligen Landgemeinde Boxhagen-Rummelsburg fallen an Bezirk Friedrichshain 1979 Lichtenberg besteht aus drei Ortsteilen: Lichtenberg, Karlshorst und Friedrichsfelde Hohenschönhausen1356Erstmalige urkundliche Erwähnung des Dorfes Hohenschönhausen 1890 Erwerb des im 15. Jhd. entstandenen Rittergutes durch den Aachener Bankier Henry Suermondt 1897 Hohenschönhausen wird durch Straßenbahn mit dem Stadtzentrum verbunden 1985 Entstehung des eigenständigen Bezirkes Hohenschönhausen aus bis dahin zu Weißensee gehörenden Ortsteilen im Zuge der Errichtung von Neubaukomplexen Falkenberg1370Erstmalige urkundliche Erwähnung eines Dorfes Valkenberg, auf das der Ortsteil Falkenberg zurückgeht 1875 Erwerb des Dorfes Falkenberg durch Stadt Berlin zur Nutzung als Stadtgut und Rieselfeld Malchow1344Dorf Malchowe (das heutige Malchow)wird erstmalig urkundlich erwähnt 1705 Erwerb des Dorfes durch Friedrich I. 1882 Berlin erwirbt die Feldmark als Rieselfeld Wartenberg1270Ein Bernhardus de Wardenberge urkundlich belegt 1375 Ursprungsdorf von Wartenberg wird erstmals im Landbuch von Kaiser Karl IV. erwähnt (Entstehung wahrscheinlich jedoch bereits vor 1250) 1883 Stadt Berlin kauft Dorf und Feldmark zur Nutzung als Rieselfeld 1928 Entstehung des heutigen Wartenberg – jedoch nicht in unmittelbarer Nähe des alten Dorfes und z. T. über die Stadtgrenze hinaus - als Neu-Wartenberg 2001 Entstehung des elften Berliner Stadtbezirkes „Lichtenberg von Berlin“ aus den ehemaligen Bezirken Lichtenberg und Hohenschönhausen Siehe Statistisches Landesamt Berlin, Berliner Statistik, Die zwölf Bezirke Berlins, Statistisches Taschenbuch 2001, S. 26/27 | ||||||||||||





